1909-1918 | 1925-1930 | 1936-1939 | 1947-1952 | 1954-1961 | 1968-1972 | 1973-1975 | 1976-1979 | 1980-1989 | 1990-1994 | 1995-1999

1909 bis 1918

1909: Die Gründung des R.C. Delia 09

Seit fast 100 Jahren schreibt der Radsportverein Komet-Delia 09 Köln e.V. mit die Geschichte des Kölner Radsports.

Die Wiege des R.C. Delia 09 stand in der Severinstorburgbrennerei Toni Herrmann am Chlodwigplatz, in der sich 1909 verschiedene Radsportfreunde zusammenfanden.

 

1911: Peter Günther wird Steherweltmeister

Weit über die Grenzen der Stadt hinaus bekannt wurde der Verein, als im Jahre 1911 Peter Günther die Steherweltmeisterschaft in Leipzig gewann.

Peter Günther verunglückte am 7. Oktober 1918 auf der Rennbahn in Düsseldorf tödlich.


1925 bis 1930

1925: Neugründung der KOMET 1925

Unter den vielen Radsportvereinen, die nach dem ersten Weltkrieg entstanden, machte die Rennfahrer-Vereinigung KOMET von sich reden, die 1925 gegründet wurde.

Nach der Rennsaison 1925 traten vier Radsportler aus der Staubwolke Köln aus und trafen sich im November mit acht weiteren Freunden in der Gaststätte Coep-Hamm, Ecke Neumarkt und Thieboldsgasse. Zu diesem Treffen fanden sich die Gründungsmitglieder Heinrich Fischer, Julius Horn, Andreas Horn, Hermann Wiese, Hans Bein, Willy Bein, Gebrüder Vieten, Iven, Karl Schaaf, Philipp Faller und Frank ein. Dies waren die Gründungsmitglieder der späteren Komet.

Damals war es üblich, dass Vereine Fabriken aus der Fahrradbranche anschrieben und um Unterstützung baten. Der Hersteller der Komet-Freilaufnaben wurde als Partner gefunden. So bekam der Verein den Namen KOMET 1925 Köln. Fahrer wie Julius Horn, Willi Lobb, Gebrüder Fischer und Bein, Hermann Wiese und Jupp Arentz, der hier als Jugendfahrer seine grossartige Laufbahn begann und viele andere errangen Erfolge am laufenden Band.

Durch die Auflösung des Vereins Falke Sülz kamen weitere Fahrer zur KOMET, unter ihnen auch Jupp Arentz.

1930 wurde Josef Köchner Deutscher Meister über 10 km!


1936 bis 1939

1936: Vereinigung der KOMET 1925 und der RC Delia 09

Im Merowinger Hof fand 1936 die Vereinigung der RC Delia 09 und der Komet 1925 statt. Die sportlichen Erfolge wurden fortgesetzt durch Hans Schmitt, Jakob und Paul Reuter, Matthias Kraus, Ernst Fösgen, Fritz Müller und Walter Ewert, um nur einige zu nennen. Jakob Kersten erringt 1939 in Köln die Deutsche Jugendmeisterschaft auf der Straße, Willi Trost und Fibbes Wichtreich sorgen für weitere Lorbeeren in den grün-gelben Farben der R.V. KOMET-DELIA 09.

Über die Rennen, die zur Erinnerung an Peter Günther ausgerichtet wurden, ist in den Anfängen leider nicht mehr viel aufzufinden.

Der erste Nachweis über das „Peter-Günther-Erinnerungsrennen“ durchgeführt von der KOMET-DELIA 09 findet sich in der Morgenausgabe der Kölnischen Zeitung am 14. Mai 1936. Hier heißt es, daß die KOMET-DELIA 09 im Stadtwald ein Rundstreckenrennen am 17. Mai 1936 als „Peter Günther Erinnerungsrennen“ durchführt. Hiermit hat der Verein für Köln auch das erste Rundstreckenrennen veranstaltet. 1937 erfolgte ein weiteres Erinnerungsrennen, danach verlieren sich die Angaben.

Komet-Delia 09

„Im Merowinger Hof, Vondel-Straße 1, (Besitzer Heinrich Kraft), fand heute die Vereinigung der Radsportvereine RV Komet und RC Delia 09 statt. Die Versammlung war äußerst stark besucht. Selbstverständlich ist die neue Vereinigung dem Deutschen Radsportverband angeschlossen. Gepflegt werden Renn- und Wandersport sowie alle Ergänzungssportarten. Versammlungen jeden Donnerstag um 20 Uhr im Merowinger Hof, Vondel-Straße 1, wozu Sportler herzlichst willkommen sind.“

(Notiz aus „Der Deutsche Radfahrer“, 1939, Verbandszeitung des DRV)


1947 bis 1952

1947: Neuanfang nach dem Krieg

Nach dem völligen Zusammenbruch, bedingt durch das Ende des zweiten Weltkriegs, gelang es dem Vorsitzenden Konrad Scherpenborg mit Julius Horn, Heinrich Fischer, Willi Pick, Hans Schmitt und Jakob Kersten, den Verein wieder zum Leben zu erwecken.

Mit außerordentlichem Engagement schaffte es der Verein unter der Führung von Konrad Scherpenborg schon am 24. August 1947 ein erstes Rennen für die KOMET-DELIA 09 nach dem Krieg zu organisieren. Die seit 1918 bestehende Tradition der DELIA 09 wurde mit der Austragung des Rennens als Weltmeister Peter Günther Gedächtnisrennen fortgeführt.

Im Jahr 1952 kam Konrad Scherpenborg durch einen tragischen Verkehrsunfall ums Leben. Mit Konrad Scherpenborg verlor der Verein und der Kölner Radsport einen der größten Idealisten der Nachkriegsjahre.
Die damaligen Mitglieder schlossen sich enger unter der Leitung des neuen Vorsitzenden Jakob Kersten zusammen, um im Sinne eines Peter Günther und Konrad Scherpenborg den Verein weiterzuführen.


1954 bis 1961

1959: 50 jähriges Jubiläum

Unter der Leitung des seit 1954 amtierenden Vorsitzenden Willi Pick wurden in den Jahren 1956 bis 1959 vier Radrennen in Rodenkirchen veranstaltet. Leider hatte sich bei dem letzten Rennen einen bedauerlichen Unfall ereignet. Danach hatte der Verein keine Genehmigung für das Rennen mehr erhalten.

Als der Verein 1959 sein 50 jähriges Bestehen feierte, war es um die aktiven Sportler ruhig geworden.
Im Jahr 1961 begann der sportliche Neubeginn mit zwei Jugendfahrern. Mit Reiner Scherpenborg, Georg Düssel, Günther Kobialka, H.J. Thiemann, Volker Mielcarek, Georg Freiberger, Dietmar Stock, Dieter Borchert, Bernd Schreiber, Dietmar Schrinner, H.J. Aengenheitster und einer stattlichen Anzahl von Senioren wurden endlich wieder Erfolge erzielt, die den Verein wieder in die Spitzengruppe der Kölner Sportvereine katapultierte


1968 bis 1972

1968: Ein neuer Sponsor

Im Jahr 1968 gelang es dem Verein erstmalig die Unterstützung der Wicküler-Küppers-Brauerei zu erhalten. Das Weltmeister Peter Günther Erinnerungsrennen wurde von nun an unter dem Dach des Küppers Kölsch Preises ausgerichtet.

Der Nachwuchs erfuhr einen starken Zulauf und war unter der fachmännischen Betreuung der alten Hasen Hans Ommer, Bernhard Scherpenborg, Toni Esser, Matthias Dick, Heinz Fischer und dem damaligen Landesverbandstrainer Harald Birth sehr erfolgreich.

Die Vereinsführung wechselte in diesen Jahren nach der Amtsniederlegung von Willi Pick zu Heinrich Höffgen, Bernhard Scherpenborg und Matthias Dick.

Mit Heinz Longerich, Christa und Angela Freiberger, Georg Höffgen, Matthias Metzenmacher, dazu die Routiniers Günter Kobiolka, Georg Düssel, Heinz Pelzer, Dietmar Schrinner und Harald Birth fuhren die Kometen von Erfolg zu Erfolg.

1969: „Rund um die Plaza“ und „Die Königsbacher Medaille“

1969 ging es das erste Mal Rund um die Plaza in Porz. Gleichzeitig wurden die Kölner Kriterium-Meister ermittelt.

Auch auf dem Sektor Breitensport wurde im Rahmen der Trimm-Spiele des Deutschen Sportbundes aktive Arbeit geleistet. Beim Volksradfahren in Köln wurde die Königsbacher Medaille ausgefahren. Nach einigen Veranstaltungen wechselte der Veranstaltungsort 1972 in das rechtsrheinischen Köln und wurde mit einer großen Beteiligung als Porzer Volksradfahren für Jedermann traditionell am Pfingstmontag ausgetragen.

Bei der Streckengestaltung konnte der Verein wiederholt auf die wertvolle Mithilfe des Kölner Streckenbauers Heinrich Rüggenberg zurückgreifen.


1973 bis 1975

1973/1974: Bronzemedaille bei den Junioren-Europameisterschaften

Erstmals tauchen die Namen Rolf Dick, Holger Nagel, Elmar Burghard und andere in den Ergebnislisten auf. Harald Kux, ein erfolgreicher Bahnsprinter findet neben Jochen Coppenrath, Uwe Burbach und Ralf Dittrich zu KOMET-DELIA 09.

Weiteren Zulauf erfuhr der Verein durch die Mitglieder des RC Ründeroth, der seinen Sportbetrieb einstellte, an der Spitze Frau Gisela Nagel, langjährige Frauenwartin des Radsportverbandes Nordrhein-Westfalen.

Uschi Bürger und Christa Freiberger holen die, nach dem zweiten Weltkrieg ersten Deutschen Meisterschaften für den Verein. Es folgten die Deutschen Bahn-Meisterschaften von Rolf Dick, Holger Nagel, Uwe Burbach, Günter Esser und Norbert Becker.

Bei den Junioren-Europameisterschaften holten sich Heinz Longerich in München 1973 und Holger Nagel in Warschau 1974 je eine Bronze-Medaille.

1973/1974: Grösste Frauenmannschaft des BDR

Die Senioren schlugen sich ebenfalls hervorragend bei den Pokalrennen der IG Senioren Euskirchen. Zu den Senioren gehörten Peter Boere, Hans Ommer, Heinz Herkenhöner, Günter Broich, Dietrich Naumann, Franz Decker, Hein-Jürgen Borchers, Joachim Loth, Heins Röhrich, Klaus Oedemann, Prof. Dr. Walter Geiger, die Gebrüder Wolfram, Ex-Profi Heinz Theisen, Hans Lorbach, Toni Todemann, Addi Augstein sowie kurzzeitig auch Weltmeister Rolf Wolfshohl.

Dieter Lehmler, Klaus Schwade, Kurt Esser, Manfred Theisen, Sven Hartje, Rudolf Buder, Heiner Langel und andere erregten als Nachwuchs große Aufmerksamkeit.

Die Touristikwelle begann. Heinz Großmann und K.H. Ebert machten mit ihren Riesenfahrten bundesweit auf sich aufmerksam.

Die rennsporttreibende Mannschaft der Frauen des Vereins entwickelte sich zur größten Frauenmannschaft innerhalb eines BDR Vereins


1976 bis 1979

1978: Verstärkung der Amateure

Udo Rudolf und Gisela Neu (Baumhof) betreuten den jüngsten Nachwuchs. Dazu gehörten Jörg Politt, Gebrüder Langel, Michael Urban, Matthias Keilhold, Bernd Wilhelm, Peter Köhlbach und Achim Strunk.

Die Amateur Mannschaft wurde inzwischen verstärkt durch Kurt Esser, Hans-Jürgen Link, Joachim Kölschbach, Rudi Groenhof. Die Frauenmannschaft und der Nachwuchs konnten Silvia Kappes, Dagmar Wolff, Sieglinde und Ellen Kohlmann, Karina und Susanne Kalpers, Anke Strunk, Elke Zimmermann, Gaby Schmitz und Adnrea Schütze gewinnen.

1978: Weltmeisterschaft der Frauen

Beate und Gaby Habetz errungen Deutsche Meisterschaften auf Bahn und Straße in den Farben der KOMET-DELIA 09, bevor Beate Habetz die Weltmeisterschaft der Frauen 1978 im einheimischen Brauweiler gewinnen konnte!


1980 bis 1989

1980: Josef Kristen und Harry Schmitz werden Berufsfahrer

Im Jahr wechselte 1980 Josef Kristen in das Lager der Berufsfahrer. Auch hier blieb ihm der Erfolg treu. Neben weiteren Erfolgen erreichte Josef Kristen drei Deutschen Meisterschaften und dem 3. Platz bei den Weltmeisterschaften.

Das Rennen Rund um die Plaza in Porz endete wegen baulicher Maßnahmen im Jahr 1982 und wurde nunmehr in Köln-Porz auf der Rundstrecke an der Ohmstraße ausgefahren.

Nach Josef Kristen wurde auch Harry Schmitz 1983 Berufsfahrer und kam zu ersten Achtungserfolgen.

1983: Deutsche Junioren-Meisterschaft im Querfeldein- und Tandemfahren

Kurt Esser wurde 1983 Vizeweltmeister im Straßenrennen der Feuerwehren St.Etienne (Frankreich) und konnte den zweiten Platz beim Goldpokalrennen (Silberen Adler von Köln) und bei der Kölner Nacht im Punktefahren erreichen.

Bei den Deutschen Junioren-Meisterschaften 1983 im Querfeldeinfahren konnte Jürgen Nösges den Titel holen.

Im Tandemfahren waren Andreas Ritz mit seinem Partner Willi Wadenpohl (Solingen) erfolgreich. Horst Wings wurde im gleichen Wettbewerb mit seinem Partner Sidney Schneider (Falke Köln-Sülz) Deutscher Vizemeister.

Hier machte sich das Wirken von Heinz Theisen bemerkbar, der mit seinen Erfolgen im Weltcup der Senioren in St. Johann und dem Gesamtsieg beim Pistrada-Pokal der Senioren den guten Ruf des Vereins festigte. Nach 266 Siegen in einer langen und erfolgreichen Laufbahn gab er seine Erfahrungen an den Nachwuchs des Vereins weiter.

Zum Nachwuchs gehörten seit 1983 auch Anreas Paffrath, Harrie Weck, die Gebrüder Alex und Bernd Bauer, Manfred Moritz, Burkhard Grommes und Werner Rombach.

1984-1986: Deutscher Meister als Derny Fahrer

Heinz Theisen, Horst Strunk und Jörg Behrendt erhielten 1984 verantwortliche und sehr ehrenvolle Aufgaben.

Heinz Theisen unterstützte u. a. als Mechaniker der BRD-Nationalmannschaft Bahn bei der WM 1984 in Los Angeles und den Olympischen Spielen in Seoul die Fahrer. Horst Strunk betreute die Frauen-Nationalmannschaft bei der Tour de France Feminin als Coach. Jörg Behrendt unterstützte ebenso wie Heinz Theisen als BDR-Mechaniker die Teams.

 

Heinz Theisen wurde mit Roland Günther als Derny-Fahrer 1985 und 1986 Deutscher Meister. Auch andere Kometen zeichneten sich bei Deutschen-, Landes- und Bezirksmeisterschaften, Winter- und Sommerbahn-Meisterschaften sowie Querfeldein-Meisterschaften aus.

Unter Ihnen waren die bekannten Namen Andreas Paffrath, Patrick Kuhn/Vogt, Alexander Dörper (Junioren-Nationalfahrer), Manfred Moritz, Peter Köhlbach, Bernd Wirba, Karsten Germund, Willi Heinen, Patrick Kobiolka, Thorsten Pütz, Sven Mika, die Gebrüder Tausch sowie die Amateure Olaf Röhrich, Dieter Schnell, Jörg Politt, Sidney Schneider, Hans-Peter Vranken, Uwe Broda und Thomas Nelles.

1986: Der Pistrada-Pokal

Dietmar Schrinner holte sich 1986 den Gesamtsieg bei den Wertungsrennen der Senioren-IG um den Pistrada-Pokal. Als Mannschaft KOMET-DELIA-09, Köln, glänzten die Senioren bei den internationalen Bayernrundfahrten und können 1988 ihrem Gastfahrer Günter Göbbels (RSC Aachen) zum Sieg in der Einzelwertung gratulieren.

Josef Kristen krönte seine Laufbahn als Berufsfahrer unter anderem mit Sechstage-Siegen und zwei Europa-Meisterschaften. Leider wurde die Erfolgsbilanz durch einen verhängnisvollen Sturz im Finale der Kölner Nacht am 21. November 1987 gestoppt. Darauf hin beendete unser Ehrenmitglied Josef Kristen seine aktive Laufbahn.

1987 konnte Andrea Schütze als Dritte die Deutschen Straßenmeisterschaft beenden. Als zweitbeste der Frauenmannschaft konnte sie bei der Straßenweltmeisterschaft in Österreich den einen hervorragenden 26 Platz erreichen.

Ab 1989 wurde das Weltmeister Peter Günther Gedächtnisrennen wieder als Küppers-Kölsch-Preis ausgefahren


1990 bis 1994

1990: Ein guter Leistungsquerschnitt

1990 belegten Röhrich/ Elliot beim Kölner Amateur-6-Tage-Rennen einen beachtlichen siebten Platz. Dietmar Schrinner siegte in Budenheim in der Seniorenklasse. A. Sechehaye war in Saulheim erfolgreich und belegte den ersten Platz.

Die Mannschaft des Jahres 1990 wurde u.a. von den Fahrern Schrinner, Sechehaye, Germund, Vogt, Politt, Röhrich, Tausch, Wolfram, Herkenhöhner und Michels gebildet.

Bei der Deutschen Meisterschaft der Ärzte und Apotheker konnte Vranken im Einzelzeitfahren und Straßenrennen den zweiten Platz erringen. Einen sehr guten zweiten Platz erreichten die Kometen bei einem Mannschaftszeitfahren in Worringen.

Bei der Klubmeisterschaft 1990 siegte bei den Junioren Germund, bei der Jugend Tausch, bei den Amateuren Vranken und bei den Senioren Sechehaye. Die Auswertung bei den Tourenfahrern ergab einen ersten Platz für G. Pelzer.

Olaf Röhrich belegte beim Goldpokalrennen innerhalb der Silbernen Adler den dritten Platz.

1990 erzielte die KOMET-DELIA 16 Siege und 176 Platzierungen, was einen sehr guten Leistungsquerschnitt bedeutete.

1991: Dritte Weltmeisterschaft für KOMET DELIA

Im Jahr 1991 verzeichnete die KOMET-DELIA sehr gute Einzelergebnisse. Den Anfang machte Arnold Sechehaye, der bei Rund um Köln einen beachtlichen 12. Platz in der Seniorenklasse belegen konnte.

Heinz Herkenhöhner konnte sich über einen ersten Platz in Bellheim freuen.

Bei der Deutschen Meisterschaft für Ärzte und Apotheker stand Vranken wieder oben auf dem Siegertreppchen. Hein Jürgen Borchers belegt in St. Johann einen 13. Platz.

Die KOMET-DELIA konnte den dritten Weltmeistertitel in ihren Reihen feiern! Bei der Weltmeisterschaft für Ärzte und Apotheker in Ypern/Belgien wurde H.P. Vranken Weltmeister im Zeitfahren. Das anschließende Straßenrennen konnte er als Siebter beenden.

In dieser Saison starteten für die KOMET-DELIA 09 Sven Mika, Alexander Vogt, Dietmar Schrinner, Ludger Kommescher, Jörg Politt, Karsten Germund, Kurt Esser , Arnold Sechehaye, Olaf Röhrig und Heinz Herkenhöhner.

Die Klubmeisterschaft 1991 zeigte folgendes Ergebnis: Bei den Junioren siegte Alexander Vorg, bei der Jugend Ramon Tausch, beiden Schülern Torsten Wolfram, beiden Amateuren Olaf Röhrich und bei den Senioren Dietmar Schrinner.
Insgesamt erreichte die KOMET-DELIA 09 im Jahr 1991 12 Siege, 142 Platzierungen.

1992: Grösste Nachwuchsmannschaft in NRW

Im Januar 1992 wurde Olaf Röhrich gemeinsam mit Andreas Beikirch Sieger des Kölner Amateur-Sechstagerennens, im Jahr darauf belegte er Platz zwei mit Marc Dittberner.

Ende 1992 wurde die Jugendabteilung der Kometen enorm verstärkt. Mit ihrem Trainer Dieter Schnell wechselten 20 Schüler und Jugendliche vom RV Siegburg zu den Kometen.

Dabei waren u.a. Hannah Krewett, Simone Gessmann, Marion Kemlitz, Nadine Junk, Natalie Gilliam und die Jugendfahrer Alexander Wolf, Andoni Joanidis, Andreas Volk, Marc Fischdick, Markus Kley, Raphael Otto, Sascha Krewett, Matthias Kemlitz, Georg Gessmann.

Zusammen mit den Fahrern Ramon und Raphael Tausch, Sinu Kramer und Torsten Wolfram hatte die RV Komet-Delia 09 Köln e.V. wieder die größte Nachwuchsabteilung in NRW!

1993: Mehr als 50 Siege und 100 Patzierungen für den Nachwuchs

Olaf Röhrich belegte mit Marc Dittberner den zweiten Platz bei dem Kölner Amateur-Sechstagerennen.

Die Nachwuchsfahrer errangen 1993 mehr als 50 Siege und über 100 Platzierungen. Allein auf das Konto von Hannah Krewett gingen 30 Siege!

Der Verein erlebte einen starken Mitgliederzuwachs. Mit dabei waren u. a. Dino Schreier, Fabian Dechampsu, Dietmar Berke, Dr. Martin Schmitt und Dr. med. Klaus Müller.

Das Rennen in der Alteburger Straße brachte für den Klub ein sehr gutes Ergebnis. Der Theo Meding-Schülerpokal, als Wanderpokal gestiftet, und auch der ABC-Wanderpokal wurden von Fahrern der KOMET-DELIA 09 gewonnen.

In Frankreich wurde Kurt Esser bei den Feuerwehrweltmeisterschaften und sehr großer Konkurrenz 17.

Durch die Vermittlung von Helmut Tausch konnten sieben Fahrer an Rennen in Russland teilnehmen. Das war die bis dato größte Expedition der Kometen ins Ausland.

Erik Fischer wurde Landesverbandsmeister auf der Bahn in Solingen im Punktefahren und belegte zusätzlich noch im 1000-Meter-Zeitfahren den fünften Platz.

Mit einem gelungenen Stiftungsfest und den Ehrungen der entsprechenden Aktiven klang das erfolgreiche Jahr aus.

1994: Doppelsieg beim Kölner Amateur Sechstagerennen

Nach einem großartigen Doppelsieg beim Kölner Amateur Sechstagerennens durch Hardy Zimmermann und Erik Weispfennig vor Olaf Röhrich und Marc Dittberner wurde das Jahr 1994 etwas turbulenter für den Klub.

Als einer der wichtigsten und langjährigsten Mitglieder des Klubs legte im Januar 1994 Heinrich Fischer das Amt des 2. Vorsitzenden nieder und verließ im Mai des Jahres den Verein. Die KOMET-DELIA hatte Heinrich Fischer viel zu verdanken. Mit ihm verließen auch Holger Nagel, Heinz. Und Olaf Röhrig sowie Heinz Herkenhöhner die KOMET-DELIA.

Im April wurde Marks Wicke Klassensieger bei einem Sichtungsrennen in Erfurt, das ihm unheimlich Auftrieb gab. Alexander Vogt belegte bei Rund um Köln einen unerwartet guten 3. Platz!

Mit Dietmar Schrinner, Hardy Zimmermann, A. Sechehaye, Jörg Politt, Markus Wicke, Dennis Zusco, Raphael Otto, Helmut Wolfram und weiteren Kometen fuhr die Mannschaft sehr stark.

Bei den Deutschen Meisterschaften in Dudenhofen wurden Hardy Zimmermann und Erik Weispfennig im 2er Mannschaftsfahren Deutsche Vizemeister. Im Juniorenrennen der Silbernen Adler auf der Bahn in der Kölner Sporthalle siegte Raphael Otto.


1995 bis 1999

1995: Vierter Weltmeistertitel für den Verein

Einen viel versprechenden Auftakt gab es im Jahr 1995 beim Kölner Sechstagerennen. Beim Rennen in der Kölner Sporthalle belegten Hardy Zimmermann und Markus Hess einen beachtlichen 7. Platz gegen internationale Konkurrenz.

Noch bevor der Straßensport richtig eröffnet war, wurde der Verein von dem für alle völlig unerwarteten Tod vom Vostandsmitglied Toni Esser am 16. März überrascht. Sein Amt übernahm der Bernhard Scherpenborg. Am 27. März 1995 ging Leo Hohn im Alter von 71 Jahren aus dem Leben.

Bei den Aktiven hatte sich unter den blau-gelb-grünen Vereinsfarben eine neue Mannschaft gebildet. Mit Hannah Krewett, Alexander Vogt, Rolf Kugel, Kai Myint , Andreas Volk, Markus Kley, Markus Wicke, Sinu Kramer, Marion Kemlitz, Oliver Riesenbeck, Jörg Politt, Hardy Zimmermann, Achim Michels, Matthias Keilhold und Ludger Kommescher sind die Kometen bei allen Rennen zu sehen und wieder sehr erfolgreich.

Einen tollen Erfolg feierte die Jugendabteilung der KOMT-DELIA 09. Im Brügelmann-Cup wurden die Kometen beste bundesdeutsche Jugendmannschaft mit 314 Punkten mit weitem Abstand vor dem VFL Rheinbach (251 Punkte) und RC Bellheim (250 Punkte). Auf dieses Ergebnis konnten mit Recht Markus Wicke, Sascha Krewett, Matthias Kemlitz, Andoni Joanidis und Dennis Tuczcu stolz sein.

1995 richtete die KOMET-DELIA wieder das Rennen in Köln-Porz aus, das gleichzeitig die Kölner Kriteriummeisterschaft entscheidete. Markus Wicke konnte als Kölner Kriteriummeister das Rennen in seiner Klasse entscheiden. Hannah Krewett gewann die Bezirksmeisterschaft in Leverkusen. Mit dem Gewinn des NRW-Zeitfahrens gewann Hanna Krewett einen bedeutender Sieg.

Durch den Sieg von Heinz-Peter Vranken im Zeitfahren der Ärzte-Weltmeisterschaft konnte der vierte Weltmeister im Verein gefeiert werden.

Bei den Deutschen Meisterschaften im 2er Mannschaftsfahren belegten Zimmermann und Teutenberg den 5. Platz.

Markus Wicke wurde bei den Deutschen Meisterschaften im 4er Mannschaftsfahren mit seiner Mannschaft Fünfter.
Im September gewann Raphael Otto die Clubmeisterschaft vor Heinz-Peter Vranken und Detlef-Alexander Magnus. Bei den Senioren siegte Dietmar Schrinner vor Hein-Jürgen Borchers und Adam Augstein. Bei der Jugend reichte es für Andoni Joanidis zum Sieg, bei den Schülern gewann Sinu Kramer, bei der U13 Hanna Krewett.

1996: Peter Günther Gedächtnisrennen in Köln Rodenkirchen

Im Jahr 1996 setzte sich der Vorstand aus Bernhard Scherpenborg als 1. Vorsitzenden, Kurt Esser als 2. Vorsitzender, Achim Michels als Geschäftsführer und Jörg Politt als Sportleiter zusammen.

Bei einer zweiten Jahreshauptversammlung wurden die Positionen neu besetzt. Bernhard Scherpenborg und Achim Michels blieben in ihren Ämtern. In den Vorstand neu berufen wurden Udo Schmidt-Arndt als zweiter Vorsitzender und Jürgen Krewett als Sportleiter.

Da die Alteburger Straße durch Baumaßnahmen für Rennen immer ungeeigneter wurde, beschloss der Vorstand in 1996 das Peter-Günther-Gedächtnis-Rennen in Köln-Rodenkirchen zu veranstalten, womit der Verein die enge Südstadt verließ.

Jupp Kristen organisierte als besonders bestellter Sportleiter nach mehreren Jahren mit viel Engagement das erste Rennen der KOMET-DELIA 09 in Rodenkirchen.

Das Rennen wurde bei der ersten Durchführung mit DOM Kölsch als Hauptsponsor ein nicht erwarteter Erfolg.

Bei dem Bremer Amateur-6-Tage-Rennen siegte Hardy Zimmermann mit Konstantin Hamann im 2er Mannschaftsfahren. Oliver Riesenbeck belegte bei einem Rennen in Rhede den 3. Platz.

Mit einem Sieg in Köln-Porz wurde Oliver Riesenbeck Kölner Kriteriummeister.

Im Juni erreichte Hannah Krewett bei der Deutschen Meisterschaft in Fröndenberg den dritten Rang. Im September gewann sie in Genthin mit Charlotte Becker den Länderpokal (inoffizielle Deutsche Meisterschaft im Mannschaftszeitfahren).

Bei der Klubmeisterschaft 1996 siegte Raphael Otto in der A-Klasse, gefolgt von Markus Kley und Achim Michels. Das Seniorenrennen konnte Helmut Wolfram für sich entscheiden . Zweiter wurde Hein-Jürgen Borchers. In der Jugend siegte Oliver Riesenbeck vor Sinu Kramer und Dennis Tuczcu. In der Schülerklasse siegte Philipp Riesenbeck vor Markus Nussbaum und Lars Ebel. Hannah Krewett konnte das Rennen in ihrer Klasse entscheiden.

1997 : Hannah Krewett beweist sich als Universaltalent

Wie auch schon das Rennen in der Südstadt musste ebenfalls wegen baulicher Maßnahmen das Rennen in Porz aufgegeben werden. Damit entfiel auch Kölner Kriteriummeisterschaft.

Das Rennen in Köln-Rodenkirchen wurde u.a. durch ein besseres Beiprogramm umfangreicher gestaltet. Der erneute Erfolg und die Anerkennung ließen Arbeit und Mühen vergessen.

Im Juni entschied Hannah Krewett die Landesverbandsmeisterschaften über 2000m. Oliver Riesenbeck siegte im 2er Mannschafsfahren. Dieter Hoffmann belegte bei der Behinderten-DM in Rödinghausen den 6. Platz. Bei der Deutschen Jugend- und Juniorenmeisterschaft in Frankfurt an der Oder wurde Oliver Riesennbeck 14. Bei der Einerverfolgung über 2000m wurde Hannah Krewett 10., im 500m Zeitfahren 7. und im Sprint 6., bestes Zeugnis für ein Universaltalent.

Hannah Krewett fuhr aus gesundheitlichen Gründen ihre letzte komplette Rennsaison.

Gute Ergebnisse fuhren auch Dietmar Schrinner und Matthias Keilhold ein. Jörg Politt, Volker Diesmayr und Achim Michels legten die Prüfung für den Derny-Schein ab, so dass auch das vereinseigene Derny wieder genutzt werden konnte.

Bei einem Derny-Rennen in Amsterdam stürzte Heinz Theisen schwer bei Regen über einen vor ihm verunglückten Derny-Fahrer. Zwei Jahre sollte seine Erholungszeit dauern bevor er zur Freude seiner Freunde und Vereinskollegen wieder der Alte wurde.

Ein durch Bernhard Scherpenborg gut organisiertes Stiftungsfest bildet einen gelungenen Jahresabschluss.

1998/1999: Deutscher Meister im 2er Mannschaftsfahren

Im Jahr 1998 wurde Jürgen Krewett 1. Vorsitzender.

David Linden und Nils Kinkler bestritten ihre ersten Rennen.

Oliver Riesenbeck siegte bei den Landesverbandsmeisterschaften in Köln im 2er Mannschaftsfahren. Sein Bruder belegte den 2. Platz in seiner Klasse. In Cottbus konnte Oliver Riesenbeck seinen Erfolg von Köln wiederholen und Deutscher Meister im 2er Mannschaftsfahren werden.

Aufgrund seiner vielen guten Erfolge wurde Oliver von der Stadt Köln zur Sportlerehrung eingeladen.

Hein-Jürgen Borchers erzielte den Titelgewinn bei der Deutschen Meisterschaft der Bäcker und Konditoren.

Detlef Magnus, Dietmar Schrinner, Andreas Marschal, Siggi Werkmeister, Markus Wicke, Achim Michels, Ralf Lippok fuhren Senioren- bzw. C-Klasse.

Das Rennen in Rodenkirchen hatte sich gut entwickelt.

Josef Kristen und Kurt Esser gaben ihre Ämter ab.

Das 89. Stiftungsfest im FC-Heim war ein voller Erfolg dank der ausgezeichneten Arbeit des Ehrenvorsitzenden Bernhard Scherpenborg und seinen Helfern.