Am vergangen Freitag ging Dennis Jaekel abends um 19.10 Uhr als einziger C-Fahrer der Kometen in Stadtlohn an den Start. Es galt 50 Runden in Form eines Kriteriums zu absolvieren, und das bei alles anderem als günstigen Bedingungen. Schon beim Start war für die ca. 70 Fahrer warten in strömendem Regen angesagt, doch sorgten die vorangegangenen sommerlichen Temperaturen dafür, dass die Fahrer nicht frieren mussten. Dennoch war das Fahren auf dem nassen und antrittsreichen Kurs alles andere als einfach, denn die Straße war schmierig und somit sehr glatt, was zu zahlreichen Stürzen führte.
Doch nun der Reihe nach: Das Rennen begann mit gewohnt hohem Tempo, so dass sich das Feld direkt zu einer Einerreihe aufspannte. Dem hohen Tempo konnten gleich zu Beginn einige Fahrer nicht folgen, somit war das Ausscheidungsfahren eröffnet. Die vielen Stürze trugen ebenfalls zu einer starken Dezimierung des Feldes bei. Denn nicht nur die gestürzten Fahrer, sondern auch die Fahrer hinter diesen konnten die so entstandenen Lücken oft nicht schließen. Auch Dennis musste in der Anfangsphase beißen, da das vorsichtige Kurvenfahren zu einigen kleineren Löchern führte die er auf den Geraden erst mal wieder schließen musste.
Relativ früh setzte sich eine Dreiergruppe vom Feld ab, die um einen weiteren Fahrer ergänzt wurde, welcher den Sprung in die Spitzengruppe alleine bewerkstelligen konnte. Das hieß fürs Feld, dass es keine Punkte mehr zu ergattern gab. Dennoch wollten einige Fahrer den Zusammenschluss wieder herstellen, was jedoch aufgrund der Bremsarbeit der Stadtlohner, die zwei Fahrer in der Spitzengruppe hatten, vereitelt wurde. Nach ca. 20 Runden hörte der Regen auf, doch sollte die Straße während des C-Rennens nicht mehr trocknen. Das Feld konzentrierte sich fortan auf die zahlreichen Prämien. So etwa 15 Runden vor Schluss befand sich Dennis, der sich die ganze Zeit im Mittelfeld aufhielt, am Ende des Fahrerfeldes. Dies lag daran, dass immer mehr Fahrer das Rennen vorzeitig beendet hatten und das Feld zu diesem Zeitpunkt nur noch etwa 25 Mann stark war. In einer ruhigeren Minute traf Dennis eine Absprache mit Jan Schulte, der sich bereit erklärte den Sprint anzufahren. So fuhren die beiden an der letzten Position gemeinsam und warteten auf das Finale. Da jedoch immer wieder Attacken gefahren wurden, versuchte Dennis sein Glück 9 Runden vor Schluss nochmal in einer Ausreißergruppe, doch ohne Erfolg. Auch die anderen Fahrer kapitulierten und so war klar, dass es im Massenspurt um die Plätze 5 bis 10 gehen würde. Dennis der nach seinem Ausreißversuch wieder am Hinterrad von Jan klebte genoss einen erstklassigen Geleitservice. Eingangs der letzten Runde fuhr Jan mit Dennis am Hinterrad an die Spitze und hielt das Tempo hoch. So ging es dann auch auf die Zielgerade, wo Jan Platz machte und Dennis den Sprint eröffnete. Hier konnte er sich behaupten, gewann den Sprint des Hauptfeldes, fuhr auf den 5. Platz und somit seine zweite Platzierung ein. Es gewann der Fahrer Paul Sicking aus Stadtlohn.

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