Milano – San Remo 2009

Oder drei Rennradfreunde müßt ihr sein.

Es war einmal, das der Vorsitzende von Komet–Delia kundtat: „In drei Jahren werte Mitglieder ist es an der Zeit das wir unser hundertjähriges Feiern dürfen, da wäre es doch schön in dem Jahr beim hundertjährigen Mailand – San Remo mitzufahren“………..



Da der Text etwas länger, ist bitte ich Fehler zu entschuldigen.Begeisterung machte sich in der Runde auf „jawohl dat is jut!“

Als damaliges neues Mitglied war auch ich davon begeistert, leider wusste ich noch nicht was es heißt 300km an einem Stück/Tag zu fahren.

Die nächsten zwei Jahre zogen ins Land, man verbesserte seine Leistung, putze an seinem Vehikel und nahm an der einen oder anderen RTF oder Jedermannrennen teil. So schraubte man (ich) seine Jahresleistung von ca. 1500km auf 11000km hoch.

Letztes Jahr stand dann zum Ersten mal ein Klassiker an Lüttich – Bastogne – Lüttich (170km Variante).
Mit mehreren Vereinsmitgliedern stand man am Start und wollte am Liebsten nach 60km zurück bzw. nach Hause. Leider standen da noch mehrere 20% Steigungen im Weg, die man Schlußendlich auch bewältigte.
Jetzt hätte man am besten noch Bäume ausreißen können.

Ende des Jahres die Nachfrage, was denn nächstes Jahr Mailand – San Remo machen würde. Wie, was, wo, davon wüsste man aber nix. Aber wenn gewünscht dann setzen wir mal einen Kümmerer ein.
Blöd, dass man das dann selbst wurde. In zwei Vereinen ein bisschen Werbung gemacht und es fanden sich doch sieben Mitstreiter, die auch brav ihre Anzahlung machten. Leider bekamen dann welche von ihrem Arbeitgeber nicht frei, einer vergaß doch glatt den 94. Geburtstag seiner Mutter und so weiter. Zum Schluß blieben drei übrig. Und es wurde beschlossen jetzt aber eifrig zu trainieren. Rund um Köln wurde mitgenommen und die eine oder andere längere RTF. Einer der Runde schaffte es doch auch mal 205km an einem Stück zu fahren, sah aber danach, nach eigener Aussage, ziemlich besch…. eiden aus. Ein anderer hatte doch drei Wochen vorher zwei Wochen lang Zeit sich mit Montezumas Rache auseinander zusetzen.

Also alles super Vorraussetzungen um Mailand – San Remo anzusteuern.

06.06.2009 2:00 Uhr morgens: Der Wecker klingelt.
Was macht man bloß? Nochmals umdrehen, die anderen versetzen, ist doch eine blöde Idee gewesen.
Ab unter die Dusche, angezogen, Kleinigkeit gegessen, Sachen nochmals kontrolliert, die man am Vortag gepackt hat (bloß jetzt nix vergessen) und schon bellen Nachbarshunde und kündigen die Fahrradkollegen Achim und Frank an.

Fahrradträger mit drei Rennrädern angehangen, Wagen voll gepackt und um 2.45 Uhr war man wie im Traume auf der Autobahn gen Süden. Wettervorhersage war nicht die Dollste und so regnete es auch ab Karlsruhe immer wieder. Schön wie beim Rennradfahren wurde sich abgewechselt und man kam dem Ziel über Basel, Luzern, Gotthart Tunnel immer näher. Kurz vor Mailand riss auch endlich der Wolken/Regenvorhang auf und es wurde merklich wärmer.
Ca. 12.30 war der Campingplatz in Mailand erreicht. Endlich, Sachen ausgepackt, Zimmer verteilt, was an Zimmern da war und Pasta, von Gaby vorher selbst zubereitet, mit Elefantenmümese gefuttert.
Auf dem Weg dann zur Anmeldung wehte schon ein guter Wind und erste Verdachtsmomente keimten beim Achim auf, dass das der falsche Wind aus der falschen Richtung wäre. Umgeknickte Bäume und diverse weitere wild umher fliegende Teile bestätigten ihn immer mehr.
Startpunkt machten auf Achim und Frank auch keinen guten Eindruck, insbesondere wie sie lasen, dass nur ca. 700-800 Teilnehmer gemeldet waren. Sind wir hier richtig?
Das rosa Trikot, das man zu seinem Startpaket bekam, verfolgtständigte das ganze Szenario. Frank probierte sein L-Trikot mal an und der ist schon schmal, aber mit dem wurde er noch schmaler.
Unbeeindruckt von dem ganzen, ich habe davon keine Ahnung, machte ich den Vorschlag Mailands Innenstadt noch unsicher zu machen, wir hatten gerade mal 16.00 Uhr. Ab ins Centrum, Parkplatz aufgesucht und welche Überraschung, der Mann an der Kasse fuhr es selbst in Tiefgarage, dafür bekamen wir einen kleinen Zettel.

Groß stand der Mailänder Dom vor uns oder besser gesagt wir klein vor ihm. Ab rein, Kultur ist immer gut. Einmal im Rund alles beluhrt, wie der Kölner sagt. Kerzen aufgestellt und ein kurze Stoßgebet, dass morgen bloß alle gut geht.
Scala noch mitgenommen und dann gönnten sich Frank und Achim einen Cafe. Da mir aber der Hunger in den Kniekehlen stand, in der Bäckerei gegenüber eine kalte halbe Pizza erstanden und die in den kleinen Gassen aufgemümmelt. Hier dann auch diverse schnuckelige Restaurationen vorgefunden inkl. promenierender Mailänderinnen, jetzt weiß ich auch warum Mailand eine Modestadt ist.
Schnell berichtete ich und schon saßen wir gemeinsam draußen an einer Eckkneipe und genossen nun gemeinsam den Mailänder Flair. Unser kleiner Italiener Achim bestellte dann das Bier und irgendwie sollte das Buffet inkl. sein. Also schickten wir Achim vor dies zu testen und es klappte. Allein viermal ging ich und lud mir den Plastikteller voll. Nachdem wir nun gestärkt und nur um 18,00€ für alle ärmer waren, schlugen wir den Rückweg ein. Zettel gezückt und schon wurde unser Auto gegen 13,00€ vorgefahren. Frank meinte nur, hier muß er noch mal hin.
Campingplatz in einer rasanten Fahrt schnell erreicht, also man kann sich also Fahrer an den italienischen Fahrstil gewöhnen, die Beifahrer, hatte ich das Gefühl, nicht so sehr. Und Achim sagt doch immer beim Rennradfahrern „Mut zur Lücke“.
Beim Gute Nacht Bier schlug aber der Pessimismus meiner beiden Mitstreiter wieder voll durch. Zwar war es jetzt Windstill, aber morgen und die wenigen Leute und und und….

07.06.09 4:30Uhr, irgendwas poltert
Ich drehe mich noch mal und werde um 5:15 Uhr mit fertigem Frühstück vor unserer Behausung begrüßt. Geduscht, gegessen, Flaschen zurecht gemacht, alles fürs Rennen ins Auto gepackt und ab zum Start.
Nervös war man ja schon und leider erst um 6:50 da. Hinten angestellt, noch kurz parliert mit Holländern, Belgiern, Italienern und Deutschen etc. um sich Mut zu machen.

Noch ein Foto, ja so sieht man vorher aus, nochmals viel Glück und gutes Ankommen gewünscht und da ging es auch schon völlig unspektakulär los. Das Start-Tor war natürlich viel zu klein und zog alles auseinander. Wir hatten uns aber gut hinter einer großen belgischen Mannschaft positioniert.
Das Anfangstempo, wie kann es anders sein, war schon über 40. Die Gruppe fuhr relativ gut und man arbeitete sich immer weiter nach vorne. Wir drei hielten uns zusammen. Aber man merkte schon, dass der Wind von rechts vorne kam. Das Tempo zog unmerklich an und ich wunderte mich über mich selbst, das es kein Problem war bei 45-46km doch so locker mitzufahren, bloß dass das gut geht.
So richtig abgesperrt waren die Strassen ja nicht und offiziell war es ja auch nuuuur eine RTF, aber die Begleitfahrzeuge und Motorräder verschafften uns doch ganz schön Platz. Rote Ampeln wurden rigoros ignoriert und wenn doch Autos davor standen im vollen Tempo vorbeigezogen. So im Rausch bekommt man das ja gar nicht richtig mit und ungefährlich ist das ganze auch nicht. Leider lagen die ersten dann auch schon auf der Strasse.
Wir in der Gruppe weiter, die erste Stunde verging wie im Flug und 40 km waren geschafft. Puh und das noch 9-10 Stunden?
Bloß das Essen und trinken nicht vergessen. Die Strassen waren jetzt doch in einem Zustand wo man mal kurz die Hände vom Lenker nehmen konnte, um zu trinken bzw. zu essen. In Mailand war daran nicht zu denken. Superasphalt wechselte sich mit fast schon Panzerstrassen ab.
So nach 80km und zwei Stunden waren wir in der ersten Gruppe der „Normalfahrer“, Achim meinte das es auch eine Profigruppe gibt. Jetzt spürte man auch doch merklicher den Gegen wind und das Tempo brach leider auf 35/36 ein. Keiner wollte so richtig führen, auch nachdem Achim da vorne versucht hatte Bescheid zu sagen. Das wurde ihm dann zu bunt und er schnappte sich einen VW-Bus der da mit 50 vortrudelte. Jetzt wollten die anderen auch dahin, auch Frank. Das wäre aber beinahe für einige vollkommen schiefgegangen und sie reihten sich dann schnell wieder ein.
Kurze Zeit später kam hupend ein Motorrad links an uns vorbeigeschossen im Schlepptau 40-50 Rennfahrer, was denn nun fragte ich mich, da mir hören und sehen verging. Tja das war dann die falsch geführte „Profitruppe“ die jetzt das weitere Feld auseinandernahm. Da durch weitere Motorradfahren uns jetzt beide Strassenhälften zur Verfügung stand, sich aber alles links, wegen des Windes, tummelte, musste man haarscharf darauf achten jetzt nicht aus der Reihe zu fallen. Frank passierte das aber und Achim versuchte ihn wieder reinzubekommen was dann auch klappte. Die Profis nehmen keinerlei Rücksicht auf Verluste und Achim meinte nur, dass einer mich beinahe abgeschossen hätte.

Nachdem die Profis endlich durch waren beruhigte sich das Feld wieder und man fuhr doch wieder kontinuierlich 42-45km/h. Das war dann doch ziemlich aufregend. Langsam wurde es dann auch welliger, aber bedingt durch das Feld fuhr man das Tempo weiter. Bloß das trinken nicht vergessen. Bis hier hatten wir einen Durchschnitt von 39.

Vor uns kam der Gebirgszug in Sicht, stetig ging es aufwärts, das Tempo nur noch 31/32km.
Die Gruppe zog sich auseinander, manche mußten schon in den Wiegetritt. Ca. 8km vor dem Pass endlich die Verpflegungsstation. 100 Leute stürzten sich gleichzeitig auf die Verpflegung.
1oo fuhren weiter die sich von ihren eigenen Leuten Verpflegen ließen. Wasser hier Banane da. Wollte Frank meine 1Liter-Flasche mitgeben um Wasser zu holen und er im Tran schmeißt sie in den Müll. Klasse.
Wir wieder aufs Rad, ein paar andere mit uns. Erst wieder mal das Tempo bzw. den Tritt finden. Der Gegenwind fuhr immer heftiger in die Schlucht. Ließ einer Gruppe großzügig den Vortritt und wir schlossen uns an. Leider war das Tempo für Frank zu hoch, Achim blieb bei ihm. Da ich ein absolut schlechter Abfahrer bin fuhr ich der Gruppe hinterher.

Passo Del Turchino

Trotz roter Ampel fuhren wieder alle Radfahrer durch den Tunnel, einige machten wieder Rast. Andere fuhren weiter denen ich folgte. Die Strassen waren gut und übersichtlich, sodass ich endlich mal eine Abfahrt fast geniesen konnte. 50-65km waren drin. Einige Autos konnte ich doch glatt überholen. Dann der erste Ausblick aufs Meer einfach gigantisch.

12km Abfahrt gingen fiel zu schnell vorbei und mein Schnitt stieg wieder auf 37km/h. In dem Ort Genua-Voltri fanden sich einige Abfahrer zusammen und es ging auf die Küstenstrasse. Was Achim vorhergesagt hatte, traf dann auch ein Gegenwind (habe nachher mal nachgeschaut Windstärke 4-5). Wo aber blieben meine Mitstreiter?
Ich entschloss mich bei der Gruppe zu bleiben und bei der nächsten Verpflegung zu warten.

Ca. 45 km ging es jetzt an der Küste lang, 1-2m hohe Wellen, dicke Schaumkronen obenauf, kein Mensch, trotz 28-30C Außentemperatur, im Wasser. Aber die Strände waren voll.
Man musste jetzt höllisch aufpassen auf Fußgänger, die die Strasse querten.
Unsere Gruppe war jetzt ca. 30 Mann groß und die Polizei, muß man ihr lassen, versuchte Kreuzungen etc. für uns freizuhalten und winkten uns so gut es ging überall durch. Das Tempo wurde bei 38, trotz Gegenwind, gehalten. Leichte Anhöhen wurden mit Volldampf durchgezogen. Für mich war das ganze nicht einfach, in Kurven pfiff der Wind manchmal ganz schön rein und versetzte nicht nur mich.
Tja und dann kam eigentlich das was nicht kommen sollte. Durch einen Felsabsturz an der Küstenstrasse, musste man einen kleinen Umweg über den LeManie fahren, von fast 0 auf 318m. Eigentlich kein Problem, aber rechts rum von 38km/h auf 10-12km/h und erste Kettenblatt war schon eine Umstellung. Hier wurde es auch etwas Windstiller und die Sonne konnte so richtig auf einen losgelassen werden. Der Schweiss floss nur an einem so runter. Die ersten standen dann auch schon links und rechts am Wegesrand und suchten Schatten unter den spärlichen Bäumen.

Endlich oben, Verpflegung und erst einmal drei/vier Cola viel zu schnell getrunken. Bananen, Orangen, Croissants mit Marmelade, Honigbrot und Kuchen eingeschmissen.
Wo sind die Kollegen? Nach 10min endlich, Achim. Erstmal vom Rad und was trinken. Frank hat ihn einfach weggeschickt. Manchmal ist das so. Da geht einem einfach alles auf den Keks und man will nur noch stur seinen Tritt fahren.
Aber dann nach unendlich langen weiteren 10min kam auch Frank. Noch auf dem Rad zwei Colas. Hammerhart das alles und wir waren erst bei km 205.

Langsam konnten wir weiter. Die Abfahrt war hier schon viel enger und mit einigen Spitzkehren. Unten angekommen konnten wir uns dann einer größeren Gruppe von 30 Fahrern anschließen. Mit Tempo 31/32 ging es über die Küstenstrasse dem Ziel entgegen. Leider musste Frank nach ca. 5km doch wieder reißen lassen und schickte uns der anderen Gruppe hinterher.
Rauf und runter ging es, immer munter. Man zählte schon gar nicht mehr die Anhöhen, leider waren die kleine Abfahrten auch nix, da dort bestimmt immer der Gegenwind noch einen Zacken mehr drauf stand.
Zack, urplötzlich erwischte es mich dann doch, km256 waren die Salze und Mineralien trotz trinken und essen ausgespült und Krämpfe machten sich breit. Ein Glück riet mir Achim nur noch kleine Gänge und nach kurzer Pause konnte es auch weiter gehen. Leider war da die schöne Gruppe schon weg. Auf ging es, einige zurück gefallenen fuhren wiederum mit uns oder wurden gnadenlos überholt. Achim habe ich aber trotzdem, wegen des Windes, noch nie so Fluchen hören, zum Schluß schickte er mich auch noch in den Wind.
Die letzten Hügel standen an. Eine schnelle Gruppe fuhr auf uns auf und Achim verspürte den letzten Wind um sich dieser anzuschließen. Mir war das kurz vor dem Ziel dann doch ziemlich sch.. egal und fuhr meinen Tritt zu Ende. In San Remo war der Verkehr am bescheidensten, hier mussten man doch kurz vor Schluß fast mehr aufpassen, um nicht noch unter oder in einem Auto zu landen.

Die letzte Gummimatte das Ziel.

Leider waren so gut wie keine Zuschauer oder irgendwas ähnliches dort, wo man meinen könnte hier ist das Ziel. Nach 300km und über 2000 Höhenmeter und reiner Fahrzeit von 9:42 (10:46 offizielle) durchschnitt laut Tacho 30.7 (27.4) war das kein schöner Abschluß.

Ein Achim lukte um eine Säule herum, er war zwei Minuten vorher angekommen, sodass wir uns jetzt in die Arme fallen konnten und uns gegenseitig beglückwünschten. Auch Frank konnten wir zwanzig Minuten später in die Arme nehmen. Was für ein Tag.

Nach Dusche, kleiner Pasta, ab zum Bus und einladen. Wir pünktlich wie die Mauerer 19.00 da und die Fahrräder verstaut. Meinewenigkeit machte sich dann auf wenigstens noch ein paar Bier zu besorgen. Rund um den Busbahnhof alles zu, nur MC Doof war auf, Doch da eine kleine Lotterie und was hatte die Gothar Bier, schnell 6 Bier und zurück. Schnell hätte ich mir sparen können. Abfahrtszeit offiziell 19:30, wer später kommt der hat Pech gehabt. Stand so in der Ausschreibung. Irgendwie hatten wir das ganze aber ohne die Italiener gemacht, die erst um 20:15 erschienen und ihr Zeugs dann in aller Seelenruhe verpackten. Achim explodierte in der Zeit verschiedenste male.

20:30 Uhr Abfahrt, keine 50m weiter, wir haben Grün kommt von rechts ein Bus angedonnert nimmt unserem Bus die Vorfahrt und fährt einfach weiter, da war kein halber Meter mehr. Da fährt man 300 km ungezügelt Rad und wird beinahe von einem Bus im Bus umgenietet. Einfach schön war die Korrespondenz an der nächsten Ampel zwischen zwei italienischen Busfahrern. Ich hab nix verstanden, aber einfach schön.

Um 01:30 waren wir mit unserem Auto und Fahrrädern am Campingplatz, Gute Nacht.

08.06.09 9:00 Uhr
Guten Morgen, keine schweren Beinen, keine Krämpfe, hallo wir sind doch gestern ein bisschen Fahrrad gefahren. Nix, Kurios. Geduscht, gefrühstückt (bitte keine Bananen mehr) und eingepackt. Los ging es um 11:00 Uhr heimwärts.
Leider wollte das Navi noch nicht zurück und schickte uns erstmal kreuz und quer über die Autobahnen von Mailand. Kurzerhand überstimmten wir es und legten die Fahrtroute fest. Nach kurzen Grummel und Schmollen zeigte es sich mit der nun angezeigten Route zufrieden. Um 20:00 Uhr zeigten sich die Gefilde von Köln am Horizont ab Ziel erreicht.

Fazit:
Langsam kann ich die Leute verstehen die uns für bekloppt erklären, insbesondere unsere Frauen. Aber einmal im Leben muß man so was gemacht haben, ansonsten wüsste man nicht was man (oder Frau, ja da fuhren ein paar bekloppte mit) verpasst hat. Das sind so Storys, die man noch seinen Enkelkindern erzählt. „Opa, du musst bekloppt gewesen sein“, hört man sie schon sagen.

Schreiben Sie uns unter

info@komet-delia.de

Share →

One Response to Mailand – San Remo 2009

  1. tobi sagt:

    Sehr schön, was tut man nicht alles um den Enkeln was erzählen zu können…
    So viel Enthusiasmus verdient Respekt.
    Viele GrüßeTobi