Am Wochenende standen 2 Rennen auf dem Plan der Kometen.

Am Samstag waren Lars Czympiel, Christian Hilmer und Björn Stell in Bochum beim Sparkassen Giro am Start. Leider ist die ehemals anspruchsvolle Strecke dem Jedermann-Rennen und Zeitplan zum Opfer gefallen, so dass nur noch 15 Runden a 3,1km über einen wenig anspruchsvollen Kurs auf dem Programm standen.
Dafür versöhnten die wirklich tolle Stimmung im Start- / Zielbereich und die gute Organisation.

Zum Rennverlauf:
Es war ein sehr unruhiges Rennen bei dem es besonders in der Anfangsphase mehrere Stürze im hinteren Teil des Feldes gab. Da zeigte es sich, dass es sich lohnt sich weit vorne beim Start aufzustellen und somit den Positionskämpfen der ersten Runden aus dem Weg zu gehen.
Gegen Hälfte des Rennens konnte sich eine 3-köpfige Gruppe absetzen, die schnell einen respektablen Vorsprung herausfahren konnte.
Alle weiteren Ausreißversuche wurden vom Feld gekontert und so konnte die Spitzengruppe den Sieg unter sich ausmachen.
Aus dem hektischen Spurt des Hauptfeldes um den 4. Platz hielten sich die Kometen heraus und schonten ihre Kräfte für den nächsten Tag.

Am Sonntag stand bei besten äußeren Bedingungen das 2. Wegberger Grenzlandrennen auf dem Programm. Am Start des C-Rennens waren wieder Lars, Christian und Björn. Diesmal ging es über eine flache, schnelle und windanfällige 2,2km Runde.
Besonders in der ersten Hälfte des Rennens zeigten sich die Kometen immer wieder in der Spitze und Lars und Björn beteiligten sich bei einigen Attacken. Lars war dabei auch bei der Prämienjagd erfolgreich.
Leider wurden alle Fluchtversuche vom aufmerksamen Feld wieder zunichte gemacht und die Kometen verpassten schließlich die entscheidende Gruppe, die sich 10 Runden vor Schluss vom Feld absetzen konnte.
Immer wieder gab es Versuche die Lücke zur Gruppe zu schließen doch die taktisch klug fahrenden Teamgefährten der Beteiligten der Fluchtgruppe blockten im Feld im wieder, so dass keine ordentliche Verfolgung der Gruppe zustande kam.
Hinzu kam ein ordentlicher Gegenwind der das Feld stark dezimierte und in jeder Runde einige Opfer auf der Windkante fand.
Die Kometen beendeten schließlich das Rennen im stark dezimierten Hauptfeld.

Es folgte noch das Hauptrennen (KT/A/B) mit dem Kometen Timm Rüger. Bei starker Besetzung u.a. mit .Kuota Senges und EGN konnte Timm das Rennen im Hauptfeld beenden. Als größter Feind und Scharfrichter erwies sich auch hier der Wind, der auf der längsten Geraden des Rennens "auf Kante" blies. Dementsprechend wurde von der etwa 15 Meter breiten Strasse nur der äußerste rechte Teil an der Grenze zum Grünstreifen genutzt, der für einige zwischenzeitlich auch als Teil der Rennstrecke herhalten musste. Der kurzzeitig einsetzende Regen, ließ das Durchschnittstempo für einige Runden unter 45km/h sinken, nichtsdestotrotz hatte sich das Feld mittlerweile stark gelichtet. Nach seinem Sturz in Aachen am Vortag war Timm mit dem Verlauf des Rennens zufrieden.

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