Schönste Clubanfahrt seit Jahren

Das war doch mal ein Saisonauftakt wie ihn alle mögen. Eine schöne Strecke, tolles Wetter und ein perfekter Gastgeber. Gerne folgten wir der Einladung von Frau Dorothea Wahle, der Geschäftsführerin der Firma Daume, die Clubanfahrt 2008 auf dem Gelände der Firma Daume, unserem neuem Sponsor in Bergisch-Gladbach Schildgen zu starten.
Schon rund eine halbe Stunde vor der Abfahrt war richtig was los. Über 30 Kometen, dazu noch einige Gäste…..
Schönste Clubanfahrt seit Jahren

Das war doch mal ein Saisonauftakt wie ihn alle mögen. Eine schöne Strecke, tolles Wetter und ein perfekter Gastgeber. Gerne folgten wir der Einladung von Frau Dorothea Wahle, der Geschäftsführerin der Firma Daume, die Clubanfahrt 2008 auf dem Gelände der Firma Daume, unserem neuem Sponsor in Bergisch-Gladbach Schildgen zu starten.
Schon rund eine halbe Stunde vor der Abfahrt war richtig was los. Über 30 Kometen, dazu noch einige Gäste machten sich startbereit. Leider konnten nicht alle Kometen an der Ausfahrt teilnehmen, durch Krankheit und Beruf waren einige verhindert. Drei unserer Schüler U15 waren auf einem Kader-Lehrgang des Landesverbandes, dessen Termin für uns etwas unglücklich war. Einzig der Vorsitzende hatte keine richtige Entschuldigung warum er ohne Rad beim Treffen auftauchte.

Tobias Schiffer verteilte noch Rennhosen an die Fahrer/innen die es nicht zur letzten Versammlung geschafft hatten, danach folgte erst mal die Aufstellug zum Mannschaftsfoto. Auf dem Bild durfte natürlich auch Frau Wahle nicht fehlen. Immerhin hatten wir es ihrem Sponsoring zu verdanken, dass wir uns alle gutgelaunt von Schildgen aus bei perfektem Radsportwetter zu unserer Saisoneröffnung aufmachten.

Tobias erklärte kurz die Strecke die er ausgetüftelt hatte. Er hatte auch einige Streckenkarten mit Notfallnummer zur Mitnahme bereit. Auch wenn wir diese zum Glück nicht brauchten, die Idee war toll und gehörte mit zur sehr guten Vorbereitung von Tobias.
Natürlich appelierte er auch an die Fahrer/innen die Straßenverkehrsordnung einzuhalten und nur in Zweierreihen zu fahren. Zu meinem Erstaunen klappte das auch sehr gut. War ich von vorherigen Veranstaltungen gewohnt, dass die schnellen Jungs irgendwann am Rad drehten und sich absetzten, wunderte ich mich über das vorbildliche Verhalten aller Fahrer/innen. Denn auch unsere Gäste von den Kölner Fernfahrern und dem Rad Sport Team Köln fügten sich perfekt ein. Ich konnte mir die einzelnen Kometen gut ansehen. Da ich die Truppe mit dem Auto begleitet hatte, war ich auch nicht so fertig wie üblich. Neben mir auf dem Beifahrersitz fotografierte Nicklas Hürtgen auf Teufel komm raus. Dabei sind einige sehr schöne Bilder entstanden.

Die Strecke beschreibe ich hier nicht groß, ihr könnt sie euch auf der Karte ansehen. Bis Altenberg blieb erst einmal alles ruhig und zusammen. Am ersten Anstieg nach Dabringhausen zeigten sich dann aber doch die Trainings- und auch Gewichtsunterschiede der einzelnen Fahrer/innen. Daniel Wincierz musste sich schon etwas zurückhalten, immerhin hat er schon richtig Trainingskilometer und sogar das erste Rennen in den Beinen. Als Bundesligafahrer bei den Junionen muss er sich allerdings auch anders auf die Saison vorbereiten als beispielsweise unsere RTF-Fahrer, die es etwas ruhiger angehen können.

Einige Fahrer litten noch unter zuviel Gewicht und zuwenig Kilometer. Dennoch haben gerade diese Jungs eine tolle Leistung gezeigt. Wer sich so quälen kann hat meinen Respekt verdient. Klasse war auch Stephan Breuer der sein Rad mit einem Arm auf der Abfahrt beherrschte wie ich es kaum für möglich gehalten hätte. Was Stephan da geleistet hat war einfach toll.

Oswald lies seine erste Tour in diesem Jahr etwas ruhiger angehen. So ganz ohne Training wollte er nicht um jeden Preis versuchen mit den Cracks mitzuhalten. Eine vernünftige Entscheidung. Damit sich niemand Sorgen um ihn macht oder auf ihn wartet, rief er mich auf dem Handy an und erklärte, dass er von Dünn aus direkt zum Ziel fahren würde. Das war dann genau das richtige Pensum für die erste Trainingseinheit in diesem Jahr.
Ich könnte hier jetzt noch mehr Fahrer/innen erwähnen, alle hätten es verdient, doch ich erspare euch einen vier Seiten langen Bericht. Nach rund 30 km hatte Tobias einige Zusatzkilometer für die stärkeren Fahrer eingebaut. Diese Schleife war zwar nicht sehr lang, sorgte aber dafür, dass sich die Kometen noch einmal kurz austoben konnten und dennoch alle in etwa zeitgleich am Ziel in Schilgen wieder eintrafen.

Dort warteten schon ein großer Kessel Gulaschsuppe und die nötigen Getränke dazu auf die Fahrer/innen. Hier trafen wir dann auch wieder auf Tobias und Frau Daume, sowie auf Familenangehörige der Kometen die am Ziel auf die Sportler warteten. Bei diesem Wetter war das aber auch kein Problem.

Noch einmal mein Dank an alle die zu einem gelungenen Saisonauftakt beigetragen haben. Ach ja, ich überlege gerade Nicklas als Fotografen für das Magazin zu verpflichten, er hat eine tolle Arbeit abgeliefert.

gez. Wolfgang Schaaf

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