Die vergangene Rennsaison hielt wie immer einige Höhen und Tiefen für unsere Amateure
bereit. Wir alle kämpften dieses Jahr wieder gegen Regen, Kälte, Hitze, Wind, den inneren Schweinehund, unsere Gegner und viele andere Widrigkeiten.
Aber es hat wieder Spaß gemacht. Man kann es einfach nicht lassen, also wird es auch nächstes Jahr wieder so weitergehen….2006 war unser erstes Jahr als Neuformierte Mannschaft und wir sind auf einem guten Weg. Erfreulich, das wir ständig mehr Aktive werden und im Kölner Radsport eine Rolle spielen können. Wenn man die Entwicklung betrachtet kann man optimistisch in die Zukunft blicken.

Einer unserer erfolgreichster Sportler war dieses Jahr eine Sportlerin, die für das saarländische Coogee Team startende Kometfahrerin Julia Theisen holte nicht weniger als dreiundzwanzig Platzierungen und einen NRW Landestitel in der 3000m Einerverfolgung auf der Bahn. Sie beendete damit ihre Saison auf Platz 26 der BDR Rangliste. Julia wird nächstes Jahr eine saarländische Lizenz lösen müssen, bleibt aber Vereinsmitglied.

Absolut herausragend war auch die Saisonleistung von Daniel Proske, der mit seinem Sieg im C- Rennen auf der Kö in Düsseldorf und seinen anschließenden Platzierungen in diversen B/C und schweren KT/ A/B Rennen einen sauberen Durchmarsch in die A-Klasse hinlegte.

Marc van der Wielen glänzte mit einer beeindruckenden Serie von Platzierungen in schweren
Straßen- und Rundstreckenrennen im Juni und Juli. Sein sechster Platz beim besonders anspruchvollen, hessischen Klassiker im Odenwald auf einer schweren, mit zahlreichen Anstiegen und einer Bergankunft gespickten Strecke und vier weitere gute Platzierungen beförderten ihn letztlich in die B-Klasse.

Für Lars Czympiel lief es leider nicht so gut, nach starken Leistungen bei den Frühjahrsrennen musste er nach einem schweren Sturz in aussichtsreicher Position liegend beim Rundstreckenrennen in Longerich eine mehrmonatige Pause inklusive Krankenhausaufenthalt und Operationen einlegen. „Schultereckgelenkssprengung“ lautete die Diagnose, schmerzhaft und langwierig… Umso erstaunlicher sein „Comeback“ zu Saisonende wo er sich noch ein paar Mal sehr stark zeigen konnte.

Unsere Rundstreckenfahrer Christian Hilmer und Sebastian Klaus kamen immer besser in Schwung und konnten in der zweiten Saisonhälfte bei der Prämienvergabe ein Wort mitreden. Ein zwölfter Platz in Mülheim a.d.R. und ein paar nette Geldkuverts bei verschiedenen Rennen konnte sich Sebastian sichern. Christian betätigte sich in erster Linie als Anfahrer, wenn die Entwicklung so weitergeht können wir hier noch einiges erwarten.

Dominik Arnoldy konnte aus beruflichen Gründen dieses Jahr nicht viele Rennen fahren. Seine offensive, energische Fahrweise hätten wir öfter brauchen können.

Da war es umso schöner, dass unser verlorener Sohn Achim Geyer aus Erlangen den weiten Weg zu einigen Kölner Rennen gefunden hat. Immer wieder eine Freude.

Björn Stell ließ sich in Pulheim sehen, und fuhr hier sein einziges Rennen in 2006. Vielleicht können wir Björn nächstes Jahr für ein paar mehr Rennen motivieren, wenn es seine knapp bemessene Freizeit erlaubt. (keine Kritik)

Einen erstaunlichen Einstand im Radsport zeigte der „gelernte“ Triathlet Christian Kock mit seinem elften Rang in Worringen- dies bei seinem erst zweiten Radrennen. Er wird dem Triathlonsport aber trotzdem treu bleiben und in der kommenden Saison zweigleisig fahren.

Christof Schuck wechselte Ende der Saison von den Jedermännern in die C-Klasse. Beim Herbstklassiker in Kempen zeigte er einen guten Wettkampf und beendete das Rennen unter den ersten zwanzig. Nachdem er bereits im Jedermann-Bereich viele gute Platzierungen holen konnte, darunter auch einige Plätze auf dem Treppchen, war das der richtige Entschluss es jetzt im Lizenzsport zu versuchen.

Für mich persönlich war ein elfter Platz im Stolberger Regenrennen das beste Ergebnis. Viel gekämpft, wenig bei rumgekommen, aber immer noch motiviert, könnte man sagen.

Für die kommende Saison begrüßen wir:

Den nicht ganz unbekannten 3 fachen Landesmeister auf der Bahn und Sieger der Sommerbahnmeisterschaften, Thomas Radermacher, der von Adler zu uns wechselt und dieses Jahr auch mit einigen guten Platzierungen auf der Straße, u. a. ein Podiumsplatz in Hürth-Kendenich, auf sich aufmerksam machte.

Den Ex-Worringer Frank Sauer, der nach mehrjähriger Pause in den Rennbetrieb zurückkehrt.

Tim Krüger aus Nordhorn tritt für uns erstmals in der C-klasse an. Tim war bereits im Juniorenbereich in Niedersachsen aktiv.

Marc Over bestreitet im Frühjahr seine ersten Radrennen in unserem Trikot.

Auch Jörg Asselborn verstärkt unsere Mannschaft im kommenden Jahr, er kommt
von Staubwolke Refrath und ist ein viel versprechender Mannschaftsfahrer.

Besonders erfreulich ist, das sich auch unser Frauenteam mit Inge Roersch vergrößert. Inge kommt vom Triathlon und will sich jetzt bei den Spezialistinnen versuchen.

Marc van der Wielen verlässt den Verein. Wir wünschen Marc bei seinem neuen Team viel Erfolg und sagen Danke für die geleistete Arbeit, nicht nur auf dem Fahrrad, besonders was die Einrichtung dieser Homepage betrifft. Ohne ihn würde diese Seite in dieser Form heute nicht existieren.

Zum Schluss möchte ich mich im Namen aller Rennfahrer für die Unterstützung und Hilfe beim Vorstand, der RTF Abteilung, allen Vereinskameraden, der Firma Schwarzfahrt in Balkhausen, Eltern (dank an Frau Radermacher für die viele Cola), Partnern, Freunden und natürlich unseren weiteren Sponsoren recht herzlich bedanken.

Ohne Euch wäre vieles nicht möglich gewesen!

Euer Tobi

Schreiben Sie uns unter

info@komet-delia.de

Share →

One Response to Das war die Saison 2006

  1. Corpsegrinder sagt:

    Hallo zusammen!
    Ich wollte mich mal für die Ankündigung meiner Person für nächstes Jahr bedanken. Wie ich es bei einigen Trainingsfahrten herausgehört habe, erwarten manche wohl eine ziemlich dominante Fahrweise von mir. So z.B. Christian und Lars, die sich sehr aufopferungsvoll für mich im kommenden Jahr in vorm von Sprints anziehen einsetzen wollen. Mir gefällt natürlich diese Position. Trotzdem sollte man das alles mit Vosicht genießen. Damit eins klar ist: ich werde voll reinhalten, so wie immer. Das ist schließlich Radrennen und kein Minigolf. Ich möchte nur nicht das später irgendwer enttäuscht ist. Also abwarten Männer.
    Danke auch das meine Mutter erwähnt wird. Ihr macht es sicherlich genau so freude mal etwas über sich zu lesen, wie euch nach den Rennen mit Cola zu versorgen. 🙂
    Gruß an alle, euer Bahnmops!