Das Wetter war zwar nicht besonders einladend, aber das macht einem Kometen nicht viel aus. Und damit wir auch trocken über die Runde kamen wurde ein vierer Mannschaftszeitfahren veranstaltet.Eigentlich fing alles damit an, das wir die 115km Runde etwas ruhiger angehen wollten. Oswald, Hans Werner, Ralf, Gabi und ich. Doch dann kam Achim G-Punkt! Hopp, zwei, drei und ab dafür.
Franken können wohl mehrere Dinge gleichzeitig. Viel Erzählen und gleichzeitig schnell Radfahren gehören auf jeden Fall dazu. So rollten wir zügig in eine größere Gruppe von rund 25-30 Fahrern hinein, um diese dann sukzessiv zu zerlegen. Der eine oder andere wird wohl zur Zeit seine Lungenentzündung auskurieren.
Achim immer vorne weg. Ralf und Meiner-Einer im Wechsel und Gabi dicht am Schaltwerk klebend. Meter um Meter donnerten wir der ersten Kontrolle entgegen. Volkhoven, Pulheim, Manstedten, Büsdorf, Oberaußem und nach rund 35km war die Kontrolle am Schloss Paffendorf erreicht.


Gabi und Achim in Lauerstellung

Ach ja, Lauerstellung…….
Da hatten wohl einige Aufgepasst, wann es weitergeht. Etwas kleinere Gruppe von ca.10 Fahrern, das gleiche Spiel. Zweiter Akt. Raus Richtung Glesch, Berg an zum Kraftwerk/Bedburg (p.S. Gabi entwickelt sich langsam aber sicher zur Kletterspezialistin) entschieden sich einige (entnervte?) Herren auf die 75km Runde zu entfliehen und unserer Stampede zu entkommen. Über Barrenstein, Jägerhof zur Kontrolle 2 nach Neukirchen. Hier waren`s nur noch sechs, von denen unser Kolumbianischer Freund zur Freude aller sein nahezu neues Rad so unglücklich abstellte, das es nun erhebliche Kratzer aufweist.

Einige blödsinnige Sprüche später saßen wir wieder auf dem Rad und wollten die restlichen 50Km im einer guten Stunde zurückgelegt wissen. Dieses versuchten wir jedenfalls unseren restlichen Begleitern zu vermitteln. Tellerflach über Delrath, Allerheiligen, Straberg, Hackenbroich zur Kontrolle 3 im Stommeler Busch. So langsam brannten auch mir die Beine. Dieses ließ ich mir aber nur marginal anmerken denn Gabi strotzte vor Power und unsere Mitstreiter blickten eher Verwundert in unsere gut gelaunte Runde.


Ralf, Frank, Achim und Gabi

Auf dem abschließenden Teilstück legte dann jeder seine letzten Körner auf die Straße. Sinnersdorf, Esch, Volkhoven, Bilderstöckchen und dann Arme hoch für`s Zielfoto. Klasse Tour gefahren. Hat Riesenspaß gemacht. Und vor allem sind wir einen Schnitt von fast 31km/h gefahren. Danke Achim, Super Ralf und vor allem Chapeau an Gabi, die nach langer Reha-Phase für den Bodenseemarathon gut gerüstet scheint. Einen Gruß auch an unsere letzten Mitstreiter. Auch ihr seit toll gefahren. Vielleicht nicht zum letzten mal mit uns.

Also dann, bis nächste Woche in Berrenrath.

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