An diesem Wochenende hieß es Witten-Heven und Stolberg fahren- leider beide Rennen im Regen

…das dies auch zu meinem Schicksal werden sollte, erfuhr ich erst am Sonntag in Stolberg.

Das Wetter am Samstag war schon nicht so toll. Am Start in Witten-Heven war es noch trocken,es fing dann glaub ich in der 10ten Runde an zu „schiffen“. Da hatte sich schon eine 7köpfige Spitzengruppe gebildet, ich mit von der Partie.
Da mehrere starke Fahrerinnen in dieser Gruppe waren, sollte eine weitere Attacke schwer durchzubringen sein. Einmal noch entwischte ich zusammen mit Nicole Kampeter den anderen, jedoch nicht erfolgreich.
Im Endsprint machte ich diesmal eigentlich alles richtig, wartete lange genug und gab alles. Leider waren zwei andere noch etwas besser als ich und schneller an der Linie so dass ich wieder knapp geschlagen Vierte wurde. Bin halt einfach kein Sprinter…

Naja, schon wieder am begehrten Treppchen vorbei gehuscht, schade, aber geschenkt kriegt man nunmal im Radsport nix, daher hoffe ich in Zukunft endlich mal auf das letzte Quändchen Glück das noch fehlt.
Die Siegerin, Loes Gunnewik, Niederländische Zeitfahrmeisterin vom Team Buitenpoort, war unserer 7er Gruppe 10 Runden vor Schluss bereits enteilt und gewann im Alleingang.

Unsere Schülerfahrer standen mir indes nichts nach: Sören Laga fuhr in der U13 ebenfalls auf den vierten Rang, Nils Pollit wurde Siebter- auch bei den Youngstern gewann hier ein holländischer Meister.
Daniel Wincerz wurde im U17 Rennen dann Neunter.

Sonntag in Stolberg, eines meiner absoluten Lieblingsrennen, war das Wetter dann noch schlechter – schon vorm Start regenete es Bindfäden. In den ersten Prämiensprints war ich, unterstützt durch Elli, auch erfolgreich und sicherte mir etwas Taschengeld. Leider stürzte ich dann in der Führung aber kurze Zeit später in der Abfahrtskurve. Das Hinterrad rutschte weg und ich bremste mit meinen Fingerkuppen und der kompletten Seite.
Ich war wohl doch etwas zu optimistisch in die Kurve gefahren- dabei fand ich mein Tempo eigentlich genauso wie die Runden zuvor.

Naja, zum Glück nix gebrochen- nur „Reibekuchen“ -dadurch das es so nass war, blieb nicht ganz so viel Haut am Asphalt hängen. Schade nur, denn durch das schlechte Wetter stellten sich nur 15 Mädles an den Start und zu dem Zeitpunkt waren wir nur noch 10 Mädels – eine sichere Platzierung ging somit im wahrsten Sinne den „Bach runter“. Elena sicherte sich dafür meinen Stammplatz: den Vierten 😉 Siegerin des Tages wurde Alex Nöhles.

Naja, jetzt mal schauen, wie das mit meinen Fingern und der Hand wird und ob ich am Mittwoch wieder gut den Lenker halten kann, damit ich zur Sommerbahn antreten kann. Danach folgt dann am Freitag Delbrück und am Sonntag Bundesliga in Queidersbach.

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One Response to Jules Race-Diary: den vierten Rang gebucht

  1. Daniel sagt:

    Es geht doch aufwärts, und am Mittwoch schaffst Du auch mehr, nachdem der Auftakt zum Üben war.